Der Rees Dart Track begann duester…

So schoen war das Wetter nicht jeden Tag...
So schoen war das Wetter nicht jeden Tag...

Mehr Bilder findet ihr auf der neuen Neuseeland Foto-Seite.

Tag 1 unserer 5 taegigen Trekking Tour: Heute liegen 30km, ca. 8 Stunden, mit schwerem Backpack vor uns und wir werden schlechtes Wetter haben… Noch ist es nur bewoelkt und wir starten guter Dinge unsere 5 taegige Wanderung. Nach wenigen Metern erwartet uns bereits eins von vielen River Crossings. Noch reicht das Wasser nur ueber die Knoechel. Wir beschreiten unseren Weg duch das schoene Rees Valley. Ein tuerkiser Fluss, der Rees River, begleitet uns. Noch ist es trocken. Nach dem ersten River Crossing bleiben wir auch noch trcoken. Spaeter setzt Regen ein und die River Crossings werden etwas schwieriger. Wir sind nicht mehr ganz trocken. Als der Regen staerker wird begeben wir uns ab unter die Baeume und und packen die ganze Regenmontur aus. Wir sind nass und hoffen nicht nasser zu werden… Der Regen wird staerker. Der Wind wird staerker. Die Sicht wird schlechter. Es stuermt. Wir werden nass. Wir kommen an unserem ersten Etappenziel der 25 Mile Hut an. Dort wollen wir Mittag machen leider ist von der Huette nichts zu sehen also suchen wir unter ein paar Felsen Zuflucht. Wir sind relativ nass und haben weniger als ein drittel der Strecke hinter uns. Nach kurzer Pause und einer Staerkung geht es weiter. Aber das naechste River Crossing ist schon ein wnig extremer. Da Wasser reicht uns bis unter die Knie und die Stroemung ist staerker. Augen auf und durch. Wir haben zwar Gamaschen an aber diese halten nicht bis zur anderen Fluss seite durch. Jetzt sind die Fuesse nass aber das gehoert dazu. Beim River Crossing geht es nicht darum die Fuesse trocken zu behalten es geht darum nicht zu ertrinken… Sochen und Schuhe auswringen und weiter.

Die naechsten 6 Stunden kaempfen wir uns durch heftigen Regen der uns unbarmherzig ins Gesicht peitschte. So ungemuetlich es auch war und so sehr man sich auch ins warme Wohzimmer nach Hause wuenschte so grossartig war auch das Gefuehl in Mitten der natur zu sein und diesm mehr denn je wahrzunehmen. Wir waren allein auf diesem Track und man spuerte die Kraft der Elemente mit jedem Schritt. Manchen Schritt taten wir zweimal da der Wind so stark wehte. Die Strecke verlief durch ein Moor in dem wir auch ein oder zweimal den Weg aus den Augen verloren, diesen aber immerwieder wiederfanden.

Der Tag wurde spaeter und wir machten uns ein wenig Sorgen die rettende Huette noch vor Nachteinbruch zu erreichen. Ausserdem lagen noch mehrere Gebirgsfluesse vor uns welche aufgrund des anhaltenden Regens zu steigen drohten und wir nicht wussten wir hoch diese sein werden. Als wir die Gebirgsfluesse erreichten war deren Stroemung auch stark und es dauerte etwas laenger diese zu ueberqueren aber es war moeglich, wenn auch mit nassen Fuessen… Aber das waren diese ja eh schon. Nach etwas ueber 9 Stunden sahen wir dann die rettende Huette in der Ferne. Ihr glaubt garnicht was fuer ein tolles Gefuehl es sein kann nach solch einer Tour eine Huette zu erblicken! Ein tolles Gefuehl! Das zeigt einem das eine einfaches Dach ueber dem Kopf, eine warme Mahlzeit, ein Platz zum Schlafen und vieleicht noch ein Ofen alles ist was man braucht um gluecklich zu sein. Wir waren gluecklich, sehr sogar!

Mit beschleunigtem Schritt erreichten wir bald die Huette. Ofen an, Klamotten gewechselt und Essen gekocht! Das war ein echtes Abenteuer und ein tolles Erlebnis! Wegen des schlechten Wetters gibt es vom ersten Tag nicht ganz so viele Bilder.

Vor uns lagen noch weitere 4 Tag an denen wir aber mehr Glueck mit dem Wetter hatten. 2 Tage blauer Himmel und zwei Tage ein wenig grau aber kaum Regen. Die Tour war echt klasse! Am dritten Tag haben wir einen Tagestrip zum Cascade Saddle gemacht von welchem wir eine traumhafte Aussicht hatten. Dort durften wir mehrere Gletscher bewundern und sind auch durch jede Menge Schnee gestapft!

Viel Spass beim Fotos gucken welche ihr auf der Neuseeland Foto Seite findet!

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