Springbreak – Australien Roadtrip

Sonntag, 4. Oktober 2009 | Autor: Jens

Springbreak - Queensland Roadtrip

Springbreak - Queensland Roadtrip

Letzte Woche hatten wir “Springbreak“. Springbreak sind die Frühlingsferien! Diese haben wir natürlich genutzt um uns Australien bzw. einen Teil des Staates Queensland anzugucken! Man darf in Australien die Entfernungen wirklich nicht unterschätzen! Wir haben fast 2000km in den 10 Tagen zurückgelegt und haben nur einen Bruchteil des östlichen Teils Australiens durchstreift! Aber wir hatten eine tolle Zeit und haben jede Menge Abenteuer erlebt!

Australien ist Flächenmäßig auch fast so groß wie die USA und größer als Europa wenn man Russland weglässt. Australien ist das sechst größte Land der Erde und zugleich der kleinste Kontinent. Allerdings ist die Bevölkerungsdichte von Australien sehr gering. Hier leben nur 21 Millionen Menschen, in Deutschland leben 82 Millionen. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 2,7 Einwohner pro km² in Australien und einer Bevölkerungsdichte von 230 Einwohnern pro km² in Deutschland!

Das haben wir auf unserer Reise auch gespürt, denn diese führte uns unter anderen an den Rand des australischen Outbacks. Aber ganz der Reihe nach…

Gestartet sind wir in Brisbane mit unserem Mitsubishi Outlander 4×4. Von Brisbane ging es 300km in Richtung Nordostküste nach Hervey Bay. Am nächsten Tag beladeten wir unseren Landrover Defender um mit diesem die größte Sandinsel der Welt, “Fraser Island“, zu erkunden. Dort gibt es keine Straßen und man kann nur mit einem Geländewagen fahren. Nach 3 Tagen auf Fraser ging es weiter an der Küste entlang, weitere 250km nördlich zum Eurimbula National Park welcher am Strand gelegen war. Nach 2 Nächten begann der letzte Teil unserer Reise welcher uns 500km westlich ins Landesinnere führte. Es ging zur Carnarvon Gorge. Dies ist ein großer National Park welcher sich in Mitten einer atemberaumbenden Schluchtenlandschaft befindet. Dort verbrachten wir 6 Tage und 4 Nächte und wanderten viele Kilometer und erklommen jede Menge Höhenmeter. Ich werde in den nächsten Tagen ausführlich zu den einzelnen Abschnitten unserer Reise berichten und auch viele weitere Bilder hochladen! Ein kleinen Vorgeschmack geben euch schon mal ein paar ausgewählte Bilder und auf der Karte könnt ihr unsere Route verfolgen.

Nachtrag: In den National Parks kostet es nur 5$ pro Nacht zu Zelten. Sprich wir haben für 10 Tage Übernachtung nur 50$ bezahlt was 30 Euro entspricht ;-)


Springbreak – Roadtrip auf einer größeren Karte anzeigen

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Mount Barney National Park

Montag, 7. September 2009 | Autor: Jens

Mount Barney

Mount Barney

More Pictures here: “Mount Barney Bushwalking Pictures“!

Letztes Wochenende waren wir wandern und campen im Mount Barney National Park! Unsere Wanderung war eine der besten die ich bisher gemacht habe! Die Ausblicke waren fantastisch, die Wanderwege waren abenteuerlich und der Aufstieg war eine Herausforderung! Wir waren Thomas (Freund aus Deutschland), Aurelien (Franzose) und ich. Die Bilder haben diesmal auch “Bildunterschriften”!

Der Mount Barney National Park ist ein sehr naturbelassener National Park. Mount Barney ist ein 1359 Meter hoher Berg und ist damit der dritt größte Berg Queenslands. Er gilt als einer der beeindruckendsten Abschnitte des “Scenic Rims” (großer Gebirgszug in Queensland). Dieser Park hat hauptsächlich anspruchsvolle Wanderwege.

Wir sind am Freitag angekommen und haben erstmal unser Zeltlager im Nationalpark aufgebaut. Danach haben wir zum Aufwärmen erstmal eine vierstündige Wanderung durch den Eukalyptuswald gemacht. Unser Ziel waren die “lower portals” womit eine portalartige Schlucht durch die der Logan River fließt gemeint ist. Wieder am Zeltlager angekommen, haben wir ersteinmal gut gegessen und dann noch ein oder zwei Gläser (Becher) Wein genossen.

Am nächsten Morgen klingelte dann auch schon der Wecker um 6 Uhr da wir uns möglichst früh auf unsere große Wanderung begeben wollten. Das ist auch sehr wichtig da es schon gegen 18 Uhr dunkel ist und unsere Wanderung für ca. 10 Stunden ausgelegt war. Unser Ziel war diesmal der Gipfel des Mount Barney! Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht auf welch atemberaubende Wanderung wir uns begeben werden! Und das war diese in jeder Hinsicht. Die Aussicht als auch der Aufstieg raubten uns wahrhaftig den Atem!

Unser Weg war ein “Class 5″ Track. Das bedeutet das die Wege nicht gekennzeichnet sind und auch nicht gewartet werden. Die Wege sind teilweise bessere Trampelpfade manchmal aber auch nicht von natürlichen Wasserkanälen zu unterscheiden. Manchmal kann man sie auch garnicht erkennen. Vieleicht endet der Weg plötzlich vor einer Felswand. Was dann? Naja, diese klettert man einfach mal hoch, sucht sich seinen Pfad durchs dahinter liegende Dickicht und mit etwas Glück trifft man irgendwann wieder auf etwas das einem Pfad ähnelt! Man muss unbedingt immer die Augen aufhalten und sollte sich gut orientieren können. Ohne Karte sollte man auf keinen Fall losziehen! Wir hatten unsere beiden GPS-Geräte mit der topographischen Karte dabei. Der Aufstieg war wesentlich steiler als der Abstieg. Stellenweise mussten wir die Wände wirklich horizontal hochklettern. Das war so ziemlich das Maximum was man ohne Kletterausrüstung machen kann. Auf dem Gipfel waren wir froh noch ein paar andere Wanderer zu treffen welche uns einen anderen Weg runter erklärten. Denn runterklettern ist sehr viel schwieriger als rauf… Trotzdem war der Weg runter nicht weniger spannend da der Pfad ein schwerer zu erkennen war. Es ist uns oft passiert das wir nach dem Pfad ausschauh hielten und manchmal hat jeder von uns einen anderen Pfad entdeckt, aber nur einer war der “echte” Pfad. Außerdem war das ganze ein Rennen gegen die Zeit denn im Dunkeln wäre der Abstieg doch recht gefährlich gewesen. Ihr könnt ja mal versuchen auf den Bildern den Pfad zu finden! Der Abstieg führte dann auch in einen Regenwald. Es ist erstaunlich wie sehr sich die Umgebung in einem kleinen Gebiet unterscheiden kann. Es variierte von Steppe über Eukalyptuswald bis hinzum Regenwald. Auf unserer Wanderung haben wir noch zwei Schätze (Geocaches) gefunden. Nach exakt 10 Stunden kamen wir wieder in unserem Lager an! Mir hat das Essen und das Bier selten so gut geschmeckt wie nach dieser anstrengenden Tour!

Auf unseren Wanderungen haben wir jeden Menge Tiere gesehen. So sahen wir Wallabys (kleine Kängerus) mit Babys im Beutel, eine große Schlange, kleine Eidechsen, große Eidechsen (Waranähnlich),  viele Vögel und vieles kleineres Getier…

Am Sonntag haben wir nur noch eine kurze Flussbettwanderung gemacht, haben in “Rockpools” gebadet und haben uns ein wenig in der Sonne von der Wanderung des Vortages ausgeruht! Am Nachmittag ging es dann wieder ab nach Brisbane! Ein unvergessliches Wochenende! Hier gibt es die Bilder vom Mount Barney!

Unser GPS Track der Bergbesteigung:

Elevation Profile
GPS Track Mount Barney

Auf “weiter” klicken um die Bilder zu sehen:

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Flug für 1 Cent!

Mittwoch, 2. September 2009 | Autor: Jens

Ryanair hat wieder Flüge für einen Cent! Ich bin dieses Jahr auch schon einmal für einen Cent nach Norwegen (zum Reisebericht) geflogen! Das geht wirklich!

Damit der Flug wirklich nur einen Cent kostet müssen ein paar Dinge beachtet werden. Bei Interesse lest ihr am besten den Beitrag Ryanair Füge für 0,01€ auf www.mydealz.de ! Die Seite mydealz.de kann ich sowieso sehr empfehlen! Der Betreiber sucht immer Gutscheine und ganz besondere Angebote raus! Ne klasse Seite für Leute die auf der Jagdt nach ECHTEN Schnäppchen sind! Passend zum Flug findet man dort auch einen Gutschein mit dem man jeden Artikel im Dutyfree-Shop für 2€ weniger bekommt.

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Noosa Beach & National Park

Mittwoch, 12. August 2009 | Autor: Jens

Noosa Beach & Noosa National Park

Noosa Beach & Noosa National Park

Letztes Wochenende haben wir in Noosa verbracht! Noosa ist ein schönes Strandresort ca. 135 km nördlich von Brisbane. In Noosa gibt es ein Gesetz das keine Häuser gebaut werden dürfen die höher als die Bäume sind. Somit wird verhindert das aus dem gemütlichen Ort Noosa ein Touristenüberlaufener Ort wie “Surfers Paradise” wird. Dies entspricht einer 3 stündigen Zug- und Busfahrt. Aber diese lange Zugfahrt kostet nur ca. 5 Euro. Bei uns kommt man für 5 Euro noch nicht mal nach Köln. :-D

Wer ist wir? Mit mir waren Danielle und Brian aus Florida, Mallory aus Minnesota und Ben aus Baden Württemberg. ;-) Eine echt nette Truppe!

Dort angekommen sind wir erstmal ab zum Strand! Dort haben wir ein bisschen Sonne getankt, sind in den großen Wellen schwimmen gewesen und haben Volleyball gespielt. Danach haben wir erstmal in unserem Apartment eingechecked und Burger auf unserem Grill gemacht. Wir hatten ein schönes Apartment mit großer Küche, großem Wohnzimmer und mehreren Schlafzimmern. Das Apartment war auch günstiger als die meisten Hostels wir haben ca. 13€ für eine Nacht bezahlt. So günstig war es aber auch nur weil wir über eine “lastminute” Plattform im Internet gebucht haben. Normalerweise beginnen die Zimmer ab 41 Euro pro Nacht!

Abends haben wir Karten gespielt und ein paar Bierchen getrunken. Am Sonntag morgen haben wir uns früh zum Strand in Noosa gemacht! In Noosa gibt es viele Strände und Noosa ist auch bei Surfern sehr beliebt. Mallory und Nicole haben sich direkt an den Strand gelegt. Danielle, Brian, Ben und ich haben uns auf eine Wanderung durch den Noosa National Park begeben! Dort sind wir zuerst an  der Küste und später durch Wald gewandert! Auf der Wanderung haben wir auch wieder Schätze gefunden (siehe Geocaching). Aber vor allem hatten wir das Glück einen Koala und eine Schlange in freier Wildbahn zu sehen! Ich bin mir relativ sicher das es eine “Rautenpython” war. Diese ist eine Würgeschlange und diese wird bis zu 4 Meter lang! Unsere war noch kleiner, so um die 1,50 Meter. Interessant war auch das auf der Wanderung das Schild welches vor dem steilen Abgrund vor “Gefahr” warnte, tatsächlich vor “Gefahr” warnte. Sprich auf dem Schild stand groß in englisch “Warning”, als zweites dann groß “Gefahr” und dann stand die Warnung nur noch auf Chinesisch auf dem Schild. (das Bild ist auch auf der Australien Foto Seite)

Dies war ein schönes Wochenende in Noosa! Wir kommen bestimmt zurück! Diese Woche stehen die ersten “Assignments” an. Assignments sind Abgaben die wir für die Uni machen müssen und welche benotet werden. Diese gehen dann auch in unsere Endnote ein… Also ran an die Arbeit!

Die Fotos gibts schon etwas länger auf der Australien Foto Seite.

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Stradbroke Island

Montag, 20. Juli 2009 | Autor: Jens

Stradbroke Island - Mehr Bilder weiter unten!

Stradbroke Island - Mehr Bilder weiter unten!

Das letzte Wochenende haben wir auf Stradbroke Island verbracht. Stradbroke Island ist eine 38 km lange Sandinsel die an der Ostkueste Australiens liegt. Dieses Wochenende wird von der QUT organisiert und man kann sich dafuer vorher anmelden! Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen! Man muss sich aber schon frueh anmelden da die Plaetze begrenzt sind und nach weniger als einer Woche ausverkauft sind!

Freitag morgen haben wir uns mit einer Gruppe von 100 internationalen Studenten auf den Weg gemacht. Zuerst mit dem Bus, dann mit der Faehre und dann wieder mit dem Bus fuhren wir zu unserem Beachresort. Dort angekommen wurden wir zufaellig in Gruppen aufgeteilt und haben unseren Zimmerschluessel bekommen. Allerdings gab es nur einen Schluessel fuer bis zu 5 Leute, das sollte die Kommunikation foerdern! Und das hat auch ganz gut geklappt. Auf dem Wochenende haben wir jede Menge Leute kennengelernt, fast zu viele… Alle sind von woanderst her, jeder hat was zu erzaehlen!

Uns wurde auch ein umfangreiches Programm an Aktivitaeten geboten! Am Freitag Nachmittag haben wir einen Surfkurs gemacht. Das hat jede Menge Spass gemacht! Es ist ein tolles Gefuehl wenn man auf dem Bord liegt und ploetzlich merkt wie einen die Welle mitreisst und man schneller wird. Das ist auch der Moment in dem man versuchen muss aufzustehen um dann die Welle zu reiten! Zwar habe ich nur 3 oder 4 mal fuer ein paar Sekunden auf dem Bord gestanden aber da hilft nur ueben, ueben und nochmals ueben… Samstag morgen hatte ich frei und habe eine lange Wanderung am Strand gemacht. Am Nachmittag waren wir noch mit der Gruppe wandern. Auf einem sehr schoen angelegten “Walkway” sind wir auf den steilen Kuestenwaenden gewandert. Von dort hatte man eine wunderbare Aussicht. So konnten wir auch grosse Wale und Delphine sehen! Auf dem Rueckweg sind wir noch an einem Waldstueck vorbeigekommen in dem es  von Flughunden (eine Art Fledermaus) nur so wimmelte! Da waren bestimmt hunderte! Am Sonntag haben wir eine Kayaktour gemacht auf welcher wir auch noch einmal Delphine gesehen haben! Diese schwammen nur ca. 10 Meter vor unseren Kayaks rum!

Natuerlich gab es auf dem Wocheende auf was zu essen und selbstverstaendlich auch was zu trinken! ;-) Freitag Abend war Beachparty! Es ist sehr interessant auf Sandboden zu tanzen… :-) Samstag Abend waren wir in einem lokalen Pub und spaeter noch in einer Bar. Zwei sehr lustige Abende auf Stradbroke Island!

Dafuer das es hier Winter ist war es immer angenehm warm, nur Abends wird es doch recht kuehl. Aber das Wasser war sehr angenehm und es war auch nicht zu kalt um morgens um 9 Uhr surfen zu gehen!

Alles in allem war das ein ganz tolles Wochenende auf Stradbroke Island bei dem wir viele Leute kennengelernt haben, jede Menge Spass hatten und auch jede Menge erlebt haben! So koennte es ruhig weiter gehen! Aber heute hat erstmal die Uni hier begonnen, aber dazu bald mehr…

Hier noch ein paar der Fotos von den traumhaften Straenden und unserem Resort! Wenn ich die Fotos des ”QUT Staff’s” habe gibt es noch ein paar mehr von den Aktivitaeten!

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Norwegen – Mit Ryanair ins verschneite Mittelgebirge

Mittwoch, 22. April 2009 | Autor: Jens

norwegen-wideHier gibt schon ein paar Bilder zu sehen!

Anfang März fanden ich und noch 4 weitere Freunde, bei Ryanair, einen Flug nach Norwegen für unglaublich günstige 2 Cent pro Ryanair Flug.  Hinzu kamen nur 84€ da wir 2x Hauptgepäck hinzu gebucht haben und die 30€ Parkplatzgebühr am Ryanair Flughafen in Frankfurt/Hahn. Aber 23€ pro Person sind immer noch sehr günstig für einen Flug. ;-) Mit Ryanair fliegt man in Norwegen nach Oslo, naja eigentlich nach Sandefjord.

Also machten wir uns Ende März für 5 Tage auf nach Norwegen. Der Flughafen von Ryanair befindet sich in Sandefjord welches ca. 150 km südlich von Oslo liegt. Wir haben uns direkt nach der Ankunft weiter mit dem Zug auf den Weg Richtung Skollenborg, einem kleine Ort nahe Kongsberg, gemacht. Dort kamen wir am Abend an und wurden sehr freundlich von unserer “Gastfamilie” am Bahnhof abgeholt. Wir entschieden uns in einer der Hütten bei www.hamremoen.no zu übernachten. Wir hatten 5 Betten und eine eigene Kochecke für nur 12€ pro Person.  Dort war es zwar relativ abgelegen aber sehr schön und günstig.  Dies entsprach perfekt unserem Ziel zu wandern, die Ruhe zu genießen und Norwegen von seiner natürlichen Seite kennen zu lernen!

Das haben wir auch gemacht: Wir haben 2 Wanderungen in der direkten Umgebung gemacht. Eine kürzere, wobei wir keine Schneeschuhe hatten und damit die kurze Wanderung zu einer meiner anstrengensten wurde aber auch zu einer der Schönsten. Außerdem hatten wir auf dieser Tour eine der coolste Schneeballschlachten überhaupt! Mittags haben wir jeweils den MSR-Multi-Fuel Kocher ausgepackt und eine leckere Suppe gezaubert! Die zweite Wanderung war ca. 18km lang und führte uns den sehr steilen Berg auf ca. 600m Höhe hinauf. Der Weg war teilweise so steil das wir auf unserem Hintern wieder runter rutschen konnten! Oben angekommen erwartete uns ein großer, zugefrorener und mit ca. 1 Meter Schnee bedeckter See. Von hier oben konnte man ein wunderschönes Panorama bewundern! Geplant haben wir die Wanderungen mit der lokalen Wanderkarte, unseren GPS-Geräten und natürlich den Tips von Alex dem Vermieter unserer Hütte!

Den letzten Tag vor dem Abflug haben wir noch in Sandefjord bei ein paar Couchsurfern übernachtet welche uns sehr freundlich aufgenommen haben und mit welchen wir am Abend eine klasse Party gefeiert haben!

Wir konnten nur einen kurzen aber wirklich lohnenswerten Eindruck von Norwegen bekommen! Das war ein toller Kurztrip nach Norwegen mit Ryanair. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Hier gibt schon ein paar Bilder zu sehen!

Auf “weiter” klicken umd den GPS-Track unserer Wanderungen zu sehen.

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The End – Die letzten Tage

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Jens

Mehr Bilder findet Ihr auf der CA-Roadtrip Bilder Seite!

Langsam beginnt das Ende einer tollen Zeit! Die letzten Tage haben wir uns mit den verbliebenen Summerschool Teilnehmern getroffen und waren noch zweimal richtig feiern gewesen, haben das schöne Wetter zum ausnüchtern am Strand genutzt und fangen langsam an zu packen! Morgen geht unser Flieger um 23 Uhr geht unser Flieger und wir werden voraussichtlich um 14 Uhr Ortszeit am Dienstag in Frankfurt mit dem Flieger ankommen!

Eine super Zeit geht nun zu Ende aber ich freue mich auch auf zu Hause: auf mein Schatz, meine Family, meine Freunde und vor allem auf das deutsche Bier ;-)
 

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Road Trip – Die zweite Woche

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Jens

Mehr Bilder findet Ihr auf der CA-Roadtrip Bilder Seite!

Unsere zweite Woche begann am Donnerstag den 21.08. wir befanden uns noch immer auf PEI. An diesem Tag waren wir in Greenwhich, einem Teil des PEI National Parcs, wandern. Greenwhich ist eine wunderschöne, sehr grüne (daher der Name) Dünenlandschaft direkt am Meer. Hier kann man eine sehr seltene und spezielle Art von Wanderdünen betrachten welche die hiesige Landschaft seit Jahunderten prägt.
Danach haben wir noch den Leuchtturm “Cape Bear” besichtigt welcher als erster Leuchtturm Nordamerikas ein Notsignal der “Titanic” empfangen hatte. Den sonnigen Nachmittag verbrachten wir an einem der schönen Strände PEI! Zwischendurch haben wir in einem kleinen Lokal “Lobster” gegessen, Lobster ist Hummer! Die Atlantikprovinzen Kanadas sind sehr bekannt für ihre delikaten Meeresfrüchte!
Am Freitag (22.08) verließen wir dann PEI mit der Fähre und fuhren weitere 250km nach “Cape Breton” zum “Cape Breton Highlands National Parc”. In diesem verbrachten wir dann auch die nächsten 6 Tage unseres Road Trips! Wir wanderten den spektakulären Skyline Trail, besuchten die größten Wasserfälle Cape Bretons, konnten jede Menge Tiere beobachten, schwommen im St. Lawrence Strom und verbrachten schöne Abende unter sternklarem Himmel am Feuer!
Auf dem Weg durch den Park fuhren wir den Carbot Trail entlang, dieser gilt als schönste Panoramastrecke Nordamerikas und auch zu einer der schönsten dieser Erde. Die Straße schlängelt sich über 300km an der Küste entlang über das Hochland und durch die tiefen Täler des Parks. Am Montag (25.08) waren wir in der nördlichsten Siedlung Cape Bretons. Der kleine Ort Meat Cove liegt mitten im Nirgendwo. Allein der Weg über die ungeteerte Straße dorthin gestaltete sich als sehr abenteuerlich. Aber der weite Weg in dieses winzige Örtchen hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Meat Cove liegt an steilen Klippen direkt am Atlantik. Auf dem Campingplatz könnte man fast Angst bekommen das Zelt könnte über die Klippen geweht werden da man nur wenige Meter von den steilen Klippen entfernt zeltet. Dies war auch der Punkt unserer Reise an welchem wir am weitesten von Toronto entfernt waren!
Am Dienstag (26.08) wanderten wir noch zu einem Wasserfall und machten eine Küstenwanderung um am Abend unseren weiten Weg zurück nach “Hause”, nach Toronto anzutreten. Vom 26.08 auf den 27.08 sind wir insgesamt 1979km gefahren, sind 20 Stunden und 32 Minuten gefahren und habe nur 2 Stunden 23 Minuten Pause gemacht! Am späten Nachmittag sind wir dann wieder in Toronto angekommen, haben unser Quartier bei einem Freund von Thomas bezogen und genießen nun unsere letzten Tage in Toronto!

Mehr Bilder findet Ihr auf der CA-Roadtrip Bilder Seite!

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Wildlife – Die Erde lebt!

Donnerstag, 28. August 2008 | Autor: Jens

Mehr Bilder findet Ihr auf der CA-Roadtrip Bilder Seite!

Auf unserer Tour durch die Provinzial- und Nationalparks Kanadas haben wir jede Menge seltener und weniger seltener Tiere gesehen!

Streifenhörnchen und Eichhörnchen sieht man eigentlich überall und zu jeder Zeit, wenn man still steht laufen die einem sogar über die Füße! Wenn man das Abendessen nicht ordentlich wegräumt kann man damit rechnen das sich Nachts die Waschbären und Stinktiere darum kümmern.

Etwas seltener aber immer noch öfters anzutreffen sind da schon die Elche! Diese fanden wir an einsamen Seen grasend, am Straßenrand stehend aber auch 5 Meter neben unserem Zelt einmal quer über das Camp spazierend!

Auf einer Walbeobachtungstour haben wir dann an der Ostküste dann auch noch Delphine und Wale gesehen! Eine unglaubliches Erlebnis wenn diese Giganten der Meere 1 Meter von einem entfernt vorbeischwimmen. (Ok es waren nur kleinere “Pilot-Wale”, aber auch diese waren beeindruckend!) Robben konnten wir auch beobachten!

Der Höhepunkt unserer Tierbeobachtungen war aber sicher der Schwarzbär welchen wir am Wegesrand antrafen! o0

Aber Nein der Text hier geht noch weiter und das soll heißen dass wir noch viel mehr Glück mit den Tieren hatten! Denn wir durften sogar einen Wolf treffen! Und zwar nur ca. 8 Meter von uns entfernt! Die Chancen einen Wolf zu sehen sind sehr gering da dies sehr scheue Tiere sind welche nur sehr selten anzutreffen sind!

Die Bilder dieser Tiere und noch ein paar mehr könnt ihr auf der CA-Roadtrip Bilder Seite betrachten!

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Canada Pictures – Bilder Update

Donnerstag, 28. August 2008 | Autor: Jens

 

Mehr Bilder findet Ihr auf der CA-Roadtrip Bilder Seite!

Es sind neue Bilder des zweiten Teils unseres Road Trips online! Außerdem habe ich die Bilder des Road Trips jetzt auf einer seperaten Bilder Seite eingerichtet.

Einen Blog-Eintrag dazu wird es auch geben, aber erst später! Wir sind jetzt wieder in Toronto und werden hier noch unsere letzten Tage in Kanada verbringen!

Also viel Spaß beim Bilder gucken und bis bald! Einfach hier klicken: CA-Roadtrip Bilder Seite!

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Road Trip – Die erste Woche

Mittwoch, 20. August 2008 | Autor: Jens


Mehr Bilder findet Ihr auf der CA-Roadtrip Bilder Seite!
 

Am Dienstag den 12.08 starteten wir unseren Roadtrip! Gegen 6 Uhr morges sind wir aufgestanden, haben unseren coolen Buic Lucerne (unser Auto) beladen und verlassen gegen 8 Uhr Toronto!

Vorbei an den Thousand Islands fahren wir Richtung Osten nach Montreal. In Montreal waren wir Couchsurfen. Couchsurfer nutzen ein Internet Portal um ihre “Couch” kostenlos Fremden zur Verfügung zu stellen und fremde Couchen überall auf der Welt kostenlos nutzen zu können. In diesem Fall haben wir 4 auf den “Couchen” von Janice aus Montreal übernachtet. Abends sind wir alle zusammen noch ein zwei Bierchen trinken gegangen.

Am nächsten Tag haben wir uns noch ein wenig die Stadt angeguckt und sind dann an Quebec vorbei in den “Jaque Cartier National Parc”. Nach einer interessanten 30km Fahrt sind wir dann endlich auch an unserer Campsite mitten in der Wildnis angekommen! Am darauf folgenden Donnerstag waren wir dann im Park wandern.

Die Nacht zum Freitag sind wir dann ca. 700km in Richtung Süden gefahren. Endlich raus aus der einzig Französisch sprachigen Provinz Kanadas! Am Ende der Fahrt haben wir dann an einem Strand nahe Saint John den Sonnenaufgang genossen und gefrühstückt. Ein Ziel unserer Reise war nun erreicht: Der Atlantische Ozean!

Nach dieser langen Reise (insgesamt ca. 1600km) begeben wir uns über die landschaftliche sehr schöne Küstenstrasse – dem Fundy Trail – zum “Fundy National Parc”.
In diesem bleiben wir auch fr die nächsten 4 Tage. Der Fundy National Parc liegt direkt am Meer, es gibt viele Flüsse, Seen, Wald und über 20 Wasserfälle!
Aber das spektakulärste sind die starken Gezeiten hier. Ebbe und Flut sind hier stärker als irgendwo sonst auf der Welt. Der Wasserunterschied beträgt bis zu 15 Meter! Insgesamt haben wir hier 4 Wanderungen gemacht woebei eine stolze 25 km lang war und 700 Höhenmeter zu meistern waren. Auf der Wanderung haben wir Elche gesehen, musten einen Fluss überqueren (ohne Brücke), sind an Seen vorbei gekommen und haben einen Wasserfall gesehen.

Am Montag den 18.08 haben wir noch eine letzte kurze Wanderung zu einer Klippe mit atemberaubender Aussicht sowie eine Wanderung zu den Dickson Falls gemacht. Danach verließen wir den Fundy National Parc und machten uns auf den Weg nach Prince Edward Islands.
Prince Edward Island (kurz PEI) ist die kleinste Provinz Kandas und bekannt für seine wunderschönen Strände! PEI erinnert uns immermehr an ein Kanadischen Holland.
Am Abend bauen wir unser Camp im “Prince Edward Island National Parc” auf.

Gestern (Dienstag) waren wir am Strand welcher direkt an unserem Campingplatz war. Leider hatten wir bisher nicht soviel Glück mit dem Wetter was uns aber nicht davon abgehalten hat im 16 Grad kalten Wasser schwimmen zu gehen. (Naja es hätte schon etwas wärmer sein können…)

Aber eins steht fest: Wir haben auch bei schlechtem Wetter eine Menge Spaß! Bisher haben wir immer auf idylliscen kleinen Campingplätzen in Naturparks übernachtet, Abens gekocht, am Feuer gesessen, 2, 3, 4 Bierchen getrunken und ne Menge Blödsinn erzählt ;-)

Leider gibt es in den Parks nicht viele Möglichkeiten zu kommunizieren deswegen wird es sicherlich noch etwas dauern bis ihr wieder von mir hört! Uns gehts super!

Unser nächstes großes und vor der Rückfahrt vermutlich letztes Ziel ist Cape Breton. Wenn euch unsere Route interessiert klickt einfach auf den Link !

Auf der Kanada CA-Roadtrip Bilder Seite findet ihr auch ein paar Fotos!

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Road Trip – Ab und davon!

Dienstag, 12. August 2008 | Autor: Jens

Morgen ist es soweit wir werden unseren Road Trip quer durch Kanada beginnen! Leider bleibt mir nicht mehr viel Zeit hier noch ausführlicher über unsere Planungen zu berichten aber ich werde als bald möglich versuchen in einem Internet Cafe zu bloggen. Bis dahin müsst ihr euch leider gedulden…
Was ich jetzt schon sagen kann: Wir haben ein Auto für 3 Wochen gemietet, werden die nächsten Wochen wahrscheinlich meistens im Zelt schlafen und werden eine Menge erleben!
Wir werden uns über Montreal, Quebec in Richtung Osten bewegen und wahrscheinlich auch bis zum Atlantischen Ozean fahren…

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Goodbye York U – Letzter Unitag!

Samstag, 9. August 2008 | Autor: Jens

Zum Vergrößern bitte drauf klicken!

Nach der letzen Vorlesung letzten Mittwoch haben wir den ganzen Tag an der letzen Exercise 5 verbracht. Nach erfolgreichem Abschluss und Wiederholung des Stoffs aus den Course-Notes ging es dann noch auf zwei gemütliche Biere in eine Kneipe auf der Bloor Street. Den Donnerstag haben wir dann komplett mit Lernen verbracht, um am Freitag dann erfolgreich das Final Exam abzuschließen! Das hat auch so mehr oder weniger geklappt!

Jetzt sind wir alle froh eine weitere Herausforderung in unserem Leben angenommen und hoffentlich auch bewältigt zu haben! Wir hatten auf jeden Fall eine super Zeit an der York University, auch wenn man sich nicht jeden Tag auf die Uni gefreut hat ;-)

Dieses Wochenende wird erstmal richtig gefeiert! Wie wir Informatiker jetzt neuerdings sagen: "Es wird sich hart weginstalliert!"

Bevor wir aber alle ins große Kanada streuen, haben wir es uns nicht nehmen lassen ein Gruppenfoto vor dem Brunnen an der YorkU zu machen!

 

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Fire Detected At The 2nd Floor – Feueralarm

Mittwoch, 6. August 2008 | Autor: Jens

Noch mehr Bilder auf der Kanada Foto-Seite!

Letzte Woche war es wieder einmal soweit, wie fast jede Woche, wurde der Feueralarm bei uns im Wohnheim ausgelöst. Das ist nun schon zum vierten Mal passiert. Aber ihr braucht euch keine Sorgen zu machen, bisher hat immer nur wer was anbrennen lassen oder irgendwer meinte einfach den Alarm auslösen zu müssen… Naja es könnte ja auch fast lustig sein alle Bewohner eines 18 Stockigen Studentenwohnheims mitten in der Nacht so gegen 3 auf die Straße zu schicken. ;-)

Jedes mal wenn der Alarm ausgelöst wird, beginnt ein Teil der Bewohner langsam vom 18. Stock den Treppen bis vor das Tartu zu folgen. Alle sind sehr entspannt und relativ genervt, da allen klar ist das es ein Fehlalarm sein wird… Es gibt auch viele die den Alarm ignorieren und erstmal abwarten ob eine Durchsage gemacht wird, das dies ein "Real Emergency" ist und es tatsächlich brennt.

Diese Woche war es besonderst Action-Reich da es wohl ein etwas größerer Küchenbrand war und unabhängig von dem Brand 10 Minuten vorher direkt vor dem Wohnheim 2 Autos ineinander gecrashed sind. So spannend konnte es aber doch nicht sein, denn die sonst sehr genervten "Fire-Fighters" hatten sogar noch Zeit um für Fotos zu posieren… Diesmal waren dann 6 Feuerwehrwagen, 1 Krankenwagen und ein Polizeiauto da… Perfekt für schaulustige Touristen wie wir es sind…  Matze hat diesmal auch 2 Videos gemacht, einfach draufklicken: Der Weg nach Unten und Ankunft der Feuerwehr ! Ein paar Fotos gibt es auch auf der Kanada Foto-Seite ;-)

Wir ärgern uns eigentlich nur noch das wir kein Bier mit auf die Straße nehmen dürfen wenn wir schon Nachts raus müssen und die letzten Male auch immer die Kamera oben liegen lassen haben… ;-)

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