8-Tage Trekking – Overland Track

Samstag, 21. November 2009 | Autor: Jens

Update: Jetzt gibts die Bilder auch in hoher Qualitaet auf meiner Seite in der Overland Track Bildergalerie.

Heute sind wir vom Overland Track heil zurueckgekommen! Die letzten 8 Tage sind wir mit schwerem Gepaeck durch die tiefe Wildnis Tasmaniens gewandert. Vorbei an hohen Gipfeln, grossen Seen, dichten Regenwaeldern und wunderschoenen Landschaften. Insgesamt haben wir ca. 130km zurueckgelegt und 5 Gipfel (alle um die 1500 Meter hoch) bestiegen. Darunter befand sich auch der hoechste Berg Tasmaniens, Mt. Ossa mit 1617m Hoehe.

Die Landschaft Tasmaniens befand sich dabei stetig im Wandel. Teilweise hatte man das Gefuehl sich einer afrikanischen Steppe zu befinden, spaeter befand man sich ploetzlich im einem patagonischen Regenwald und am Ende des Tages befand man sich in einer eher steinigen und alpinen Region.

Ja wir durften sogar Schnee hier in Tasmanien erleben. Also gibt es in Australien sogar Orte an denen es Schnee im australischen Sommer gibt. Waer haette das Gedacht!

Unterwegs ist uns auch alles moegliche an Getier ueber den Weg gelaufen. So durften wir an einem Tag mit insgesamt 5 Tigersnakes Bekanntschaft machen. Das gute am Overland Track ist das man sich nicht merken muss welche Schlangen giftig sind da alle Schlangen giftig sind :-) Wir haben aber auch nettere Tiere gesehen wie einen Wombat, Echidna, Wallbies und Kangaroos.

Am Anfang war der Rucksack mit dem Essen fuer 10 Tage (wir planten urspruenglich mehr) doch recht schwer aber nach den ersten Tagen wurde es leichter und man gewoehnte sich mehr und mehr an das Rucksack tragen. Der Overland Track hat eine Hauptroute auf der man mit dem grossen Rucksack hauptsaechlich von Huette zu Huette wandert und die Strecke zuruecklegt. Von der Hauptroute aus starten viele Sidetracks ab zu den Gipfeln, Seen und Wasserfaellen. Fuer die Sidetracks laesst man seinen Rucksack aber da und wandert nur mit leichten Gepaeck. Die Gipfelbesteigungen waeren mit schwerem Rucksack auch nur sehr schwer zu meistern da diese erfordern das man ein wenig klettert. Manchmal ging es schon sehr steil bergauf. Hoehenangst ist da eher fehl am Platz :-) Dafuer wird man am Ende aber auch mit einer traumhaften Aussicht belohnt! Wir hatten auch jede Menge Glueck mit dem Wetter. Wir hatten nur einen Nachmittag schlechtes Wetter und sonst meist Sonnenschein. Das ist sehr untypisch fuer den Overland Track welcher eigentlich eher fuer jede Menge Regen bekannt ist. Das schlechte Wetter war aber auch irgendwie passend da uns ein Regen/Schnee Sturm genau dann erwischte als wir dabei waren den hoechsten Berg Tasmaniens zu erklimmen. Hat aber alles gut geklappt und das ganze noch etwas abenteuerlicher gestaltet!

Ein ausfuehrlicher Bericht ueber den Overland Track folgt wahrscheinlich wenn ich wieder da bin, mehr Zeit habe und einen eigenen Computer. Die Moeglichkeiten hier im Internetcafe sind doch ein wenig eingeschraenkt! Wir bleiben noch bis zum 24. November hier in Tasmanien und danach geht es ab nach Neuseeland!

Bilder gibt es hoffentlich die Tage. Hab hier leider keine Moeglichkeit die hochzuladen!

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Halloween in Brisbane

Samstag, 31. Oktober 2009 | Autor: Jens

Heute haben Matthias und Kimberly anlässlich zu Halloween ein paar Kürbisse ausgehölt und ihnen mehr oder weniger hübsche Fratzen verpasst. Heute wird leider nicht Halloween gefeiert sondern gelernt… Dafür war ich gestern auf einer klasse Hausparty mit über 100 Leuten welche auch bis in die frühen Morgenstunden ging… Es wurde getrunken, erzählt und getanzt! Das Motto war “Orange meets Goon“. Also hat sich jeder Orange angezogen und Goon und Orangen mitgebracht! Goon ist hier der Boxenwein, wobei man den nicht wirklich als Wein bezeichnen kann ;-)   Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß!

Hier noch 4 Bilder der Kürbisköpfe:

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2nd Exam: Websites for E-Commerce

Donnerstag, 29. Oktober 2009 | Autor: Jens

Morgen ist mein zweites “Final Exam” an der QUT. In “Websites for E-Commerce” haben wir einen voll funktionsfähigen Webshop entwickelt. Dazu gehört unter anderem ein professionelles Design, die Möglichkeit sich im Shop anzumelden, Produkte zu bestellen, durch den Produktkatalog zu “browsen”, eine Suchfunktion, eine Bewertungsfunktion und natürlich einen Administrationsbereich in dem der Shopbesitzer die Daten pflegen kann.

Matthias und ich haben ein Team gebildet und haben im Rahmen der Veranstaltung unser Projekt entwickelt. Als Thema haben wir uns einen “Tee und Kaffeehandel” ausgesucht.

Programmieren mussten wir das System mit ASP.NET und VB.NET und die Daten wurden in einer SQL-Datenbank gespeichert.  Als Webtechnologien kommen XHTML, CSS und JavaScript zum Einsatz. Zusätzlich zu der Programmierung haben wir  einen 50 Seitigen Report auf Englisch angefertigt welcher dem (fiktiven) Kunden als Dokumentation dient.

Die Prüfung morgen wird alle theoretischen Konzepte und deren praktische Anwendung abfragen.

Wer Interesse hat kann sich gerne die Screenshots von unserem Shop angucken:

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Von Stürmen und undichten Dächern

Dienstag, 27. Oktober 2009 | Autor: Jens

Regen im Haus

Regen im Haus

In Brisbane herrscht seit heute Nachmittag ein Unwetter und unser Haus ist nicht ganz dicht… Es regnet, nein es schüttet, seit dem späten Nachmittag hier in Brisbane. Außerdem Gewittert es auch ganz ordentlich. Seit 15 Uhr wurden hier über 10000 Blitze aufgezeichnet und es regnete in der Region um Brisbane teilweise bis zu 60mm in der Stunde! Zum Vergleich in Deutschland regnet es jährlich so um die 790mm pro Jahr. In ganz Queensland gab es gestern wohl 13000 Haushalte die vom Strom abgeschlossen waren. Wir waren zum Glück nicht betroffen. Monatelang kein Regen, das muss halt nachgeholt werden :-)

Dafür regnet es bei uns rein. Aber zum Glück hat sich der Regen genau die Stelle ausgesucht welche am wenigsten dramatisch ist. Den Flur vor der Eingangstür. Aber am besten guckt ihr euch das selber auf den Bildern an.

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QUT – Letzter Vorlesungstag

Samstag, 24. Oktober 2009 | Autor: Jens

Queensland University of Technology

Queensland University of Technology

Am Donnerstag war meine letzte Vorlesung an der QUT. Jetzt beginnt die “Study-Time” in welcher wir uns auf die restlichen “Final Exams” vorbereiten können und an unseren letzten Abgaben, sogenannten “Assignments“, arbeiten müssen. Ich kann mich noch gut an meinen ersten Tag an der Queensland Tech erinnern. Die Zeit vergeht im Ausland halt doch irgendwie schneller…

Nächsten Mittwoch muss ich mein letztes “Assignment” einreichen. Assignments sind Abgaben und Projekte die während des Semesters gemacht werden müssen. Das hiesige Studiensystem unterscheidet sich ein wenig von dem unserem. Hier wird sehr viel mehr während des Semesters gefordert. Es müssen in jedem Fach mehrere Assignments gemacht werde die alle in die Endnote eingehen. Dafür zählen die “Final Exams” aber auch weniger. Ich habe in jedem Fach 50% meiner Note durch meine Assignments erbracht und die restlichen 50% kann ich in den Exams erlangen. Das spornt während des Semesters an dabei zu bleiben und nimmt den Prüfungsdruck am Ende des Semesters. Klingt sinnvoll oder? :-)

Mit dem letzten Tag der Uni geht das Alltagsleben hier in Australien leider schon zu Ende. Alltägliche Dinge wie das tägliche mit der Fähre zur Uni fahren oder das Kaufen eines Ice-Coffees vor der etwas ermüdendereren Vorlesung sind vorbei. Jetzt heißt es lernen, Exams schreiben und dann auf Reisen gehen… Aber gerade letzteres klingt auch nicht so schlecht ;-)

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Springbreak – Australien Roadtrip

Sonntag, 4. Oktober 2009 | Autor: Jens

Springbreak - Queensland Roadtrip

Springbreak - Queensland Roadtrip

Letzte Woche hatten wir “Springbreak“. Springbreak sind die Frühlingsferien! Diese haben wir natürlich genutzt um uns Australien bzw. einen Teil des Staates Queensland anzugucken! Man darf in Australien die Entfernungen wirklich nicht unterschätzen! Wir haben fast 2000km in den 10 Tagen zurückgelegt und haben nur einen Bruchteil des östlichen Teils Australiens durchstreift! Aber wir hatten eine tolle Zeit und haben jede Menge Abenteuer erlebt!

Australien ist Flächenmäßig auch fast so groß wie die USA und größer als Europa wenn man Russland weglässt. Australien ist das sechst größte Land der Erde und zugleich der kleinste Kontinent. Allerdings ist die Bevölkerungsdichte von Australien sehr gering. Hier leben nur 21 Millionen Menschen, in Deutschland leben 82 Millionen. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 2,7 Einwohner pro km² in Australien und einer Bevölkerungsdichte von 230 Einwohnern pro km² in Deutschland!

Das haben wir auf unserer Reise auch gespürt, denn diese führte uns unter anderen an den Rand des australischen Outbacks. Aber ganz der Reihe nach…

Gestartet sind wir in Brisbane mit unserem Mitsubishi Outlander 4×4. Von Brisbane ging es 300km in Richtung Nordostküste nach Hervey Bay. Am nächsten Tag beladeten wir unseren Landrover Defender um mit diesem die größte Sandinsel der Welt, “Fraser Island“, zu erkunden. Dort gibt es keine Straßen und man kann nur mit einem Geländewagen fahren. Nach 3 Tagen auf Fraser ging es weiter an der Küste entlang, weitere 250km nördlich zum Eurimbula National Park welcher am Strand gelegen war. Nach 2 Nächten begann der letzte Teil unserer Reise welcher uns 500km westlich ins Landesinnere führte. Es ging zur Carnarvon Gorge. Dies ist ein großer National Park welcher sich in Mitten einer atemberaumbenden Schluchtenlandschaft befindet. Dort verbrachten wir 6 Tage und 4 Nächte und wanderten viele Kilometer und erklommen jede Menge Höhenmeter. Ich werde in den nächsten Tagen ausführlich zu den einzelnen Abschnitten unserer Reise berichten und auch viele weitere Bilder hochladen! Ein kleinen Vorgeschmack geben euch schon mal ein paar ausgewählte Bilder und auf der Karte könnt ihr unsere Route verfolgen.

Nachtrag: In den National Parks kostet es nur 5$ pro Nacht zu Zelten. Sprich wir haben für 10 Tage Übernachtung nur 50$ bezahlt was 30 Euro entspricht ;-)


Springbreak – Roadtrip auf einer größeren Karte anzeigen

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Sandsturm in Brisbane und Sydney

Mittwoch, 23. September 2009 | Autor: Jens

Sandsturm in Brisbane und Sydney

Sandsturm in Brisbane und Sydney

Heute erreichte ein Sandsturm (oder auch Staubsturm) Brisbane. Wegen des Sandsturms konnte man kaum mehr etwas sehen und alles war in Rot / Orange gefärbt. Gestern war der Sandsturm noch in Sydney. Dies war ein wirklich spektakuläres Erlebnis welches auch einmalig war. Der letzte größere Sandsturm ist mehr als 70 Jahre her und dieser war bei weiten nicht so stark.

Alles war in dieses rote / orange Licht getaucht und man konnte die Sonne nicht mehr sehen. Man konnte Sie nur durch den rötlichen Himmel durchscheinen sehen. Der Sand kommt aus der Wüste und aufgrund einer ganz bestimmten Wetterkonzelation zu uns nach Brisbane geweht.

Ich schreibe die ganze Zeit Sandsturm aber eigentlich ist das falsch. Es war ein Staubsturm hier in Brisbane. Die meisten Sandstürme sind Staubstürme. Staubstürme enthalten feine Staubkörner welche eine Woke bilden die bis mehrer Kilometer hoch werden kann. Sand ist viel zu schwer um über weite Strecken geweht zu werden. Dieser Staubsturm (Dust Storm) über Brisbane enthielt am Mittwoch Nachmittag ca. 5 Millionen Tonnen Staub!

Ich habe ein paar Sandsturm Bilder (Staubsturm…) gemacht aber es gibt auch jede Menge sehr beeindruckende Bilder aus Sydney bei Spiegel Online und hier ist auch noche ein kurzer Artikel bei Spiegel Online. In Sydney war das ganze noch extremer. Die Fähre fuhr nicht mehr und es kam zu erheblichen Problemen im Straßen- und Flugverkehr.

Die nächste Woche werdet ihr wahrscheinlich nichts von mir hören da wir hier Springbreak haben und ich Brisbane für 10 Tage verlassen werde! In Brisbane ist mir noch nicht genug Sand deswegen werde ich mich auf die größte Sandinsel der Welt begeben und dort den Regenwald sowie die Strände mit einen 4×4 Landrover Defender unsicher machen! Danach geht es noch 5 Tage in den Carnarvon Gorge National Park! Aber dazu mehr wenn ich wieder in Brisbane bin!

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Perfektes Dinner im perfekten Haus

Mittwoch, 16. September 2009 | Autor: Jens

Rouladen mit Apfelrotkohl und Semmelknödel

Rouladen mit Rotkohl und Semmelknödel

Letztens haben wir zusammen beim Thomas gekocht und zwar ein deutsches Gericht. Wir haben Rouladen mit Rotkohl (mit Apfelstückchen) und selbstgemachten Semmelknödeln gemacht! Dabei haben wir (bzw. Thomas unser Chefkoch) alles  selbst gemacht. Da es kein dünnes Fleisch gab musste sogar das Fleisch aus einem Stück dünn geschnitten werden! Nicht nur das wir haben auch für 10 Personen gekocht! Das war ein toller Abend mit einem sehr guten Essen.

Auf den Fotos seht ihr mehr! Bei der Gelegenheit möchte ich auch das Haus in dem Thomas lebt vorstellen. Thomas hat etwas länger nach einer Wohung gesucht und das hat sich auch gelohnt. Er lebt in einem riesigen und günstigen Haus mit jeder Menge Schnickschnack. Aber die (etwas verwackelten) Bilder geben einen kleinen Eindruck von dem Erdgeschoss ;-) Zu Gast waren an dem Abend zwei irische Mädels, eine Amerikanerin, 2 Franzosen und wir 5 Deutschen!

Bierexkurs: Ach wir trinken hier auch ab und zu Öttinger, ist eins der billigsten Biere (welch ein Wunder). Aber nich so viel billiger. Ein Sixpack Öttinger und ein Sixpack Bitburger kosten hier das gleiche. Nur die 24 Packs sind etwas billiger… Unglaublich nicht war? Haben sogar schon Australier getroffen die Öttinger lieber mögen als Bitburger… o_O

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Mount Barney National Park

Montag, 7. September 2009 | Autor: Jens

Mount Barney

Mount Barney

More Pictures here: “Mount Barney Bushwalking Pictures“!

Letztes Wochenende waren wir wandern und campen im Mount Barney National Park! Unsere Wanderung war eine der besten die ich bisher gemacht habe! Die Ausblicke waren fantastisch, die Wanderwege waren abenteuerlich und der Aufstieg war eine Herausforderung! Wir waren Thomas (Freund aus Deutschland), Aurelien (Franzose) und ich. Die Bilder haben diesmal auch “Bildunterschriften”!

Der Mount Barney National Park ist ein sehr naturbelassener National Park. Mount Barney ist ein 1359 Meter hoher Berg und ist damit der dritt größte Berg Queenslands. Er gilt als einer der beeindruckendsten Abschnitte des “Scenic Rims” (großer Gebirgszug in Queensland). Dieser Park hat hauptsächlich anspruchsvolle Wanderwege.

Wir sind am Freitag angekommen und haben erstmal unser Zeltlager im Nationalpark aufgebaut. Danach haben wir zum Aufwärmen erstmal eine vierstündige Wanderung durch den Eukalyptuswald gemacht. Unser Ziel waren die “lower portals” womit eine portalartige Schlucht durch die der Logan River fließt gemeint ist. Wieder am Zeltlager angekommen, haben wir ersteinmal gut gegessen und dann noch ein oder zwei Gläser (Becher) Wein genossen.

Am nächsten Morgen klingelte dann auch schon der Wecker um 6 Uhr da wir uns möglichst früh auf unsere große Wanderung begeben wollten. Das ist auch sehr wichtig da es schon gegen 18 Uhr dunkel ist und unsere Wanderung für ca. 10 Stunden ausgelegt war. Unser Ziel war diesmal der Gipfel des Mount Barney! Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht auf welch atemberaubende Wanderung wir uns begeben werden! Und das war diese in jeder Hinsicht. Die Aussicht als auch der Aufstieg raubten uns wahrhaftig den Atem!

Unser Weg war ein “Class 5″ Track. Das bedeutet das die Wege nicht gekennzeichnet sind und auch nicht gewartet werden. Die Wege sind teilweise bessere Trampelpfade manchmal aber auch nicht von natürlichen Wasserkanälen zu unterscheiden. Manchmal kann man sie auch garnicht erkennen. Vieleicht endet der Weg plötzlich vor einer Felswand. Was dann? Naja, diese klettert man einfach mal hoch, sucht sich seinen Pfad durchs dahinter liegende Dickicht und mit etwas Glück trifft man irgendwann wieder auf etwas das einem Pfad ähnelt! Man muss unbedingt immer die Augen aufhalten und sollte sich gut orientieren können. Ohne Karte sollte man auf keinen Fall losziehen! Wir hatten unsere beiden GPS-Geräte mit der topographischen Karte dabei. Der Aufstieg war wesentlich steiler als der Abstieg. Stellenweise mussten wir die Wände wirklich horizontal hochklettern. Das war so ziemlich das Maximum was man ohne Kletterausrüstung machen kann. Auf dem Gipfel waren wir froh noch ein paar andere Wanderer zu treffen welche uns einen anderen Weg runter erklärten. Denn runterklettern ist sehr viel schwieriger als rauf… Trotzdem war der Weg runter nicht weniger spannend da der Pfad ein schwerer zu erkennen war. Es ist uns oft passiert das wir nach dem Pfad ausschauh hielten und manchmal hat jeder von uns einen anderen Pfad entdeckt, aber nur einer war der “echte” Pfad. Außerdem war das ganze ein Rennen gegen die Zeit denn im Dunkeln wäre der Abstieg doch recht gefährlich gewesen. Ihr könnt ja mal versuchen auf den Bildern den Pfad zu finden! Der Abstieg führte dann auch in einen Regenwald. Es ist erstaunlich wie sehr sich die Umgebung in einem kleinen Gebiet unterscheiden kann. Es variierte von Steppe über Eukalyptuswald bis hinzum Regenwald. Auf unserer Wanderung haben wir noch zwei Schätze (Geocaches) gefunden. Nach exakt 10 Stunden kamen wir wieder in unserem Lager an! Mir hat das Essen und das Bier selten so gut geschmeckt wie nach dieser anstrengenden Tour!

Auf unseren Wanderungen haben wir jeden Menge Tiere gesehen. So sahen wir Wallabys (kleine Kängerus) mit Babys im Beutel, eine große Schlange, kleine Eidechsen, große Eidechsen (Waranähnlich),  viele Vögel und vieles kleineres Getier…

Am Sonntag haben wir nur noch eine kurze Flussbettwanderung gemacht, haben in “Rockpools” gebadet und haben uns ein wenig in der Sonne von der Wanderung des Vortages ausgeruht! Am Nachmittag ging es dann wieder ab nach Brisbane! Ein unvergessliches Wochenende! Hier gibt es die Bilder vom Mount Barney!

Unser GPS Track der Bergbesteigung:

Elevation Profile
GPS Track Mount Barney

Auf “weiter” klicken um die Bilder zu sehen:

weiter…

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Koreanische Meeresfrüchte Suppe

Donnerstag, 3. September 2009 | Autor: Jens

Koreanische Meeresfrüchte Suppe

Koreanische Meeresfrüchte Suppe

Heute habe ich das erste mal eine koreanische Suppe mit Meeresfrüchten gegessen! Und die war sehr lecker! Ich weiß zwar nicht genau was alles drin war aber ich hab zumindest Krebse, Garnelen und nen Tintenfisch drin köcheln gesehen. Das war auch das erste mal das ich Tintenfisch gegessen hab. Und war garnicht schlecht auch wenn es auf jeden Fall interessant aussah. Die Krebse sind nur für den Geschmack und werden nicht gegessen (hab ich zumindest so verstanden). Hier auch ein paar Fotos für euch! Sieht komisch aus, schmeckt aber gut! Ich denke ich werde demnächst öfter mal was von unserem Koreanischen Pärchen probieren!

Diese Woche konnten wir eine Menge Uni-Arbeit erledigen so das wir am Wochenende Zeit haben wegzufahren! Es geht zum Mount Barney. Dies ist ein 1300 Meter hoher Berg 130km südwestlich von Brisbane. Dort werden wir campen und wandern! Aber dazu mehr wenn ich wieder da bin! Schönes Wochenende wünsch ich euch!

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Southbank Parklands bei Nacht

Dienstag, 1. September 2009 | Autor: Jens

Southbank Parklands bei Nacht

Southbank Parklands bei Nacht

Heute Abend waren Matthias und ich die Southbank Parklands erkunden. Dies ist ein Park der am Rande des Flusses angelegt ist. Ein “Walkway” führt durch einen tropisch angehauchten Wald. Am Rande dessen befindet sich ein Haus aus Nepal welches ein Überbleibsel der Expo von 1988 ist. Innerhalb des Parks befindet sich auch ein sehr schöner künstlich angelegter Strand mit türkisblauen Wasser. Die Soutbank Parklands befinden sich nur einen Katzensprung von unserer Uni entfernt, direkt auf der anderen Seite des Flusses aber bisher hab ich es noch nicht geschafft hier mal Tagsüber vorbeizuschauen.

In Southbank (so heißt dieser Stadtteil von Brisbane) befindet sich auch ein Riesenrad das die ganze Nacht erstrahlt. Dieses ist wohl dem “London Eye” nachempfunden welches sich in dem gleichnamigen Stadtteil “Southbank” in London befindet.

Das wird ganz bald nachgeholt! Hier noch ein paar Bilder, welche aber leider wieder, wegen fehlenden Stativs, etwas wackelig sind. :-)

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Dingo Fence – Längster Zaun der Welt

Montag, 31. August 2009 | Autor: Jens

Dingo Zaun

Dingo Zaun

Der Dingo Zaun (engl. Dingo Fence) ist der längste Zaun der Welt. Er wurde um 1880 gebaut und 1885 fertiggestellt. Dieser Zaun soll die Dingos (australische Wildhunde) von dem südöstlichen Part Australiens trennen und die dortigen Schafe zu schützen.

Der Zaun erstreckt sich über mehr als 5300km von Südaustralien nach Ostaustralien. Die Australier behaupten gerne der Zaun sei mehr als doppelt so lang wie die Chinesische Mauer. Das ist aber schlichtweg falsch. Sie vergleichen den Zaun immer nur mit der 2400km langen Hauptmauer. Die gesamte chinesische Mauer umfasst aber über 8000km! Aber viele glauben auch das man die chinesische Mauer aus dem Weltall aus sehen kann. Das stimmt auch nicht! Erst recht nicht vom Mond. Könnte man die chinesische Mauer (Breite von ca. 4 -10m) vom Weltraum aussehen müsste man auch jede größere Landstraße sehen können.

Aber man kann sagen das der Dingo Zaun durchaus eine beeindruckende Länge hat und auch zu den längsten vom Menschen gebauten Strukturen der Welt gehört.

Auf den Bildern könnt ihr noch genau sehen wo der Dingo Zaun verläuft und die Google Maps Karte führt euch zu einem ganz bestimmten Punkt, dem Camerons Point, des Dingo Zaunes. Dort treffen sich die Grenzen von den drei australischen Staaten Queensland, New South Wales und South Australia.

Größere Google Maps Karte starten

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Eidechse in meinen Cornflakes

Sonntag, 30. August 2009 | Autor: Jens

Cornflakes-Eidechse

Cornflakes-Eidechse

Heute morgen wollte ich wie jeden morgen meine Cornflakes essen. Aber es war nicht wie jeden morgen… Ich hatte noch einen kleinen Rest meiner alten Cornflakes übrig und wollte diesen in die neue Tüte schütten. Ich fang also an zu schütten und plötzlich springt eine weiße Eidechse aus der alten Packung in den neuen Karton! Die Cornflakes Hersteller lassen sich ja immer wieder neue Dinge einfallen um Kinder zu begeistern aber ne Eidechse… Ich hab mich doch ein wenig erschreckt… Die war ganz schön fix!

Als ich sie da raus holen wollte ist sie natürlich auf meinen Zimmerboden und hat sich ganz schnell aus dem Staub gemacht, allerdings unter mein Bett. Naja da ich ungern Nachts ne kleine Eidechse verschlucken möchte hab ich mich auf die Suche begeben. Hab sie auch immer mal hier und da gesehen aber die Eidechse war einfach zu schnell. Aber irgendwann hab ichs doch geschafft sie mit meinem T-Shirt einzufangen und konnte sie in unseren Garten bringen… Nettes Erlebnis am frühen morgen. ;-) Hier noch ein paar Bilder:

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Noosa Beach & National Park

Mittwoch, 12. August 2009 | Autor: Jens

Noosa Beach & Noosa National Park

Noosa Beach & Noosa National Park

Letztes Wochenende haben wir in Noosa verbracht! Noosa ist ein schönes Strandresort ca. 135 km nördlich von Brisbane. In Noosa gibt es ein Gesetz das keine Häuser gebaut werden dürfen die höher als die Bäume sind. Somit wird verhindert das aus dem gemütlichen Ort Noosa ein Touristenüberlaufener Ort wie “Surfers Paradise” wird. Dies entspricht einer 3 stündigen Zug- und Busfahrt. Aber diese lange Zugfahrt kostet nur ca. 5 Euro. Bei uns kommt man für 5 Euro noch nicht mal nach Köln. :-D

Wer ist wir? Mit mir waren Danielle und Brian aus Florida, Mallory aus Minnesota und Ben aus Baden Württemberg. ;-) Eine echt nette Truppe!

Dort angekommen sind wir erstmal ab zum Strand! Dort haben wir ein bisschen Sonne getankt, sind in den großen Wellen schwimmen gewesen und haben Volleyball gespielt. Danach haben wir erstmal in unserem Apartment eingechecked und Burger auf unserem Grill gemacht. Wir hatten ein schönes Apartment mit großer Küche, großem Wohnzimmer und mehreren Schlafzimmern. Das Apartment war auch günstiger als die meisten Hostels wir haben ca. 13€ für eine Nacht bezahlt. So günstig war es aber auch nur weil wir über eine “lastminute” Plattform im Internet gebucht haben. Normalerweise beginnen die Zimmer ab 41 Euro pro Nacht!

Abends haben wir Karten gespielt und ein paar Bierchen getrunken. Am Sonntag morgen haben wir uns früh zum Strand in Noosa gemacht! In Noosa gibt es viele Strände und Noosa ist auch bei Surfern sehr beliebt. Mallory und Nicole haben sich direkt an den Strand gelegt. Danielle, Brian, Ben und ich haben uns auf eine Wanderung durch den Noosa National Park begeben! Dort sind wir zuerst an  der Küste und später durch Wald gewandert! Auf der Wanderung haben wir auch wieder Schätze gefunden (siehe Geocaching). Aber vor allem hatten wir das Glück einen Koala und eine Schlange in freier Wildbahn zu sehen! Ich bin mir relativ sicher das es eine “Rautenpython” war. Diese ist eine Würgeschlange und diese wird bis zu 4 Meter lang! Unsere war noch kleiner, so um die 1,50 Meter. Interessant war auch das auf der Wanderung das Schild welches vor dem steilen Abgrund vor “Gefahr” warnte, tatsächlich vor “Gefahr” warnte. Sprich auf dem Schild stand groß in englisch “Warning”, als zweites dann groß “Gefahr” und dann stand die Warnung nur noch auf Chinesisch auf dem Schild. (das Bild ist auch auf der Australien Foto Seite)

Dies war ein schönes Wochenende in Noosa! Wir kommen bestimmt zurück! Diese Woche stehen die ersten “Assignments” an. Assignments sind Abgaben die wir für die Uni machen müssen und welche benotet werden. Diese gehen dann auch in unsere Endnote ein… Also ran an die Arbeit!

Die Fotos gibts schon etwas länger auf der Australien Foto Seite.

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