Mount Barney National Park

Montag, 7. September 2009 | Autor: Jens

Mount Barney

Mount Barney

More Pictures here: “Mount Barney Bushwalking Pictures“!

Letztes Wochenende waren wir wandern und campen im Mount Barney National Park! Unsere Wanderung war eine der besten die ich bisher gemacht habe! Die Ausblicke waren fantastisch, die Wanderwege waren abenteuerlich und der Aufstieg war eine Herausforderung! Wir waren Thomas (Freund aus Deutschland), Aurelien (Franzose) und ich. Die Bilder haben diesmal auch “Bildunterschriften”!

Der Mount Barney National Park ist ein sehr naturbelassener National Park. Mount Barney ist ein 1359 Meter hoher Berg und ist damit der dritt größte Berg Queenslands. Er gilt als einer der beeindruckendsten Abschnitte des “Scenic Rims” (großer Gebirgszug in Queensland). Dieser Park hat hauptsächlich anspruchsvolle Wanderwege.

Wir sind am Freitag angekommen und haben erstmal unser Zeltlager im Nationalpark aufgebaut. Danach haben wir zum Aufwärmen erstmal eine vierstündige Wanderung durch den Eukalyptuswald gemacht. Unser Ziel waren die “lower portals” womit eine portalartige Schlucht durch die der Logan River fließt gemeint ist. Wieder am Zeltlager angekommen, haben wir ersteinmal gut gegessen und dann noch ein oder zwei Gläser (Becher) Wein genossen.

Am nächsten Morgen klingelte dann auch schon der Wecker um 6 Uhr da wir uns möglichst früh auf unsere große Wanderung begeben wollten. Das ist auch sehr wichtig da es schon gegen 18 Uhr dunkel ist und unsere Wanderung für ca. 10 Stunden ausgelegt war. Unser Ziel war diesmal der Gipfel des Mount Barney! Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht auf welch atemberaubende Wanderung wir uns begeben werden! Und das war diese in jeder Hinsicht. Die Aussicht als auch der Aufstieg raubten uns wahrhaftig den Atem!

Unser Weg war ein “Class 5″ Track. Das bedeutet das die Wege nicht gekennzeichnet sind und auch nicht gewartet werden. Die Wege sind teilweise bessere Trampelpfade manchmal aber auch nicht von natürlichen Wasserkanälen zu unterscheiden. Manchmal kann man sie auch garnicht erkennen. Vieleicht endet der Weg plötzlich vor einer Felswand. Was dann? Naja, diese klettert man einfach mal hoch, sucht sich seinen Pfad durchs dahinter liegende Dickicht und mit etwas Glück trifft man irgendwann wieder auf etwas das einem Pfad ähnelt! Man muss unbedingt immer die Augen aufhalten und sollte sich gut orientieren können. Ohne Karte sollte man auf keinen Fall losziehen! Wir hatten unsere beiden GPS-Geräte mit der topographischen Karte dabei. Der Aufstieg war wesentlich steiler als der Abstieg. Stellenweise mussten wir die Wände wirklich horizontal hochklettern. Das war so ziemlich das Maximum was man ohne Kletterausrüstung machen kann. Auf dem Gipfel waren wir froh noch ein paar andere Wanderer zu treffen welche uns einen anderen Weg runter erklärten. Denn runterklettern ist sehr viel schwieriger als rauf… Trotzdem war der Weg runter nicht weniger spannend da der Pfad ein schwerer zu erkennen war. Es ist uns oft passiert das wir nach dem Pfad ausschauh hielten und manchmal hat jeder von uns einen anderen Pfad entdeckt, aber nur einer war der “echte” Pfad. Außerdem war das ganze ein Rennen gegen die Zeit denn im Dunkeln wäre der Abstieg doch recht gefährlich gewesen. Ihr könnt ja mal versuchen auf den Bildern den Pfad zu finden! Der Abstieg führte dann auch in einen Regenwald. Es ist erstaunlich wie sehr sich die Umgebung in einem kleinen Gebiet unterscheiden kann. Es variierte von Steppe über Eukalyptuswald bis hinzum Regenwald. Auf unserer Wanderung haben wir noch zwei Schätze (Geocaches) gefunden. Nach exakt 10 Stunden kamen wir wieder in unserem Lager an! Mir hat das Essen und das Bier selten so gut geschmeckt wie nach dieser anstrengenden Tour!

Auf unseren Wanderungen haben wir jeden Menge Tiere gesehen. So sahen wir Wallabys (kleine Kängerus) mit Babys im Beutel, eine große Schlange, kleine Eidechsen, große Eidechsen (Waranähnlich),  viele Vögel und vieles kleineres Getier…

Am Sonntag haben wir nur noch eine kurze Flussbettwanderung gemacht, haben in “Rockpools” gebadet und haben uns ein wenig in der Sonne von der Wanderung des Vortages ausgeruht! Am Nachmittag ging es dann wieder ab nach Brisbane! Ein unvergessliches Wochenende! Hier gibt es die Bilder vom Mount Barney!

Unser GPS Track der Bergbesteigung:

Elevation Profile
GPS Track Mount Barney

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Thema: Auslandssemester Australien, Freizeit, Reisen, Wandern | Ein Kommentar

Garmin GPS-Geräte – Vergleich der Etrex Serie

Sonntag, 26. April 2009 | Autor: Jens

Garmin Etrex Vista HCx - GPS Gerät

Garmin Etrex Vista HCx - GPS Gerät

Ich werde in diesem Artikel auf die Outdoor GPS-Geräte von Garmin eingehen. Und im speziellen auf die günstige und handliche Variante der Etrex Serie. Dieser Vergleich der Etrex Serie soll einen guten Überblick für die Kaufentscheidung verschaffen.

Die etrex Serie von Garmin beinhaltet 7 Modelle. Äußerlich sind diese bis auf die Farbe ziemlich gleich aber preislich und vom Funktionsumfang unterscheiden sich diese alle erheblich.

In der nachfolgenden Tabelle habe ich kurz die wichtigsten Eigenschaften von 5 der 7 Modelle zusammengefasst. Außer den genannten gibt es von dem etrex Vista und dem etrex Legend noch eine H Variante welche günstiger ist, nur ein Graustufendisplay bietet und es keine Möglichkeit gibt eine 2GB MicroSD Karte einzusetzen. Nach der Tabelle werde ich noch auf ein paar der genannten Funktionen genauer eingehen und diese erläutern. Am Ende des Artikels findet ihr Bilder eines Garmin etrex Vistas und dessen Benutzeroberfläche.

Um mehr zu lesen und die Bilder zu sehen bitte auf weiter… klicken.

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Thema: Ausrüstung | 5 Kommentare

Geocaching – Die moderne Schatzsuche

Montag, 20. April 2009 | Autor: Jens

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Was ist Geocaching?

Geocaching ist im Prinzip die Suche nach einem Schatz mit Hilfe eines GPS-Gerätes. Geocaching setzt sich aus den beiden Wörter “Geo – lat. Erde” und dem Wort “Cache – engl. geheimes Lager” zusammen. Jeder kann diese “Geocaches” suchen und jeder kann selber welche verstecken.

Wie funktioniert Geocaching?

Der Schatz ist an einem bestimmten Punkt versteckt, die Koordinaten dieses Punktes sind im Internet verfügbar und das GPS-Gerät zeigt uns den Weg zu diesen Koordinaten.

Was ist das für ein “Schatz”?

Der Schatz ist meistens eine Tupper-Box oder eine Munitionskiste. Inhalt ist zumindest ein Log-Buch in welches sich jeder Finder einträgt und dann noch viele weitere Gegenstände von Ü-Ei Figuren über Taschenlampen bis hinzu aufblasbaren Plastikbällen. Des weiteren gibt es noch sogenannte “Trackable Items” welche über die ganze Welt verfolgt werden können und es möglich ist sich die zurückgelegte Strecke dieses Gegenstandes anzeigen zu lassen. Jeder darf sich was rausnehmen wenn er was “gleichwertiges” reinlegt. Es gibt verschiedene Schatzgrößen von Mikro (Mirkofilmdose) über Regular (mittlere Tupperbox) bis hinzu sehr großen Geocaches.

Wieso macht man Geocaching?

  • Herausforderung
  • Aktivität an der frischen Luft
  • Die Schätze sind oft an besonderen Orten versteckt
  • Spaß für die ganze Familie und Freunde

Was braucht man für Geocaching?

Ihr benötigt ein GPS-Gerät, z. B. ein Garmin etrex Legend HCx und die Internetseite http://www.geocaching.com

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Thema: Allgemein | 6 Kommentare


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