Wandern in Irland – Mount Carrantuohill

Donnerstag, 1. April 2010 | Autor: Jens

Mount Carantouhill - Höchster Berg Irlands

Mehr Bilder findet ihr in der Irland Bildergalerie.

Unsere erste längere Wanderung hat uns auf den höchsten Berg Irlands geführt, den Mount Carrantouhill. Dieser ist mit 1041 Metern zwar klein im Vergleich zu manchem Berg in den Alpen aber man startet in Irland je nach dem fast auf Seelevel und sollte deswegen die irischen Berge nicht unterschätzen. Die Wanderung auf den Mount Carrantouhill ist auf jeden Fall lohneswert und bietet atemberaubende Aussichten, schöne Wege und bot uns auf Grund des noch vorhandenen Schnees auch ein wenig Abenteuer. Um den kompletten Wanderbericht zu lesen bitte auf “weiter” klicken.

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8-Tage Trekking – Overland Track

Samstag, 21. November 2009 | Autor: Jens

Update: Jetzt gibts die Bilder auch in hoher Qualitaet auf meiner Seite in der Overland Track Bildergalerie.

Heute sind wir vom Overland Track heil zurueckgekommen! Die letzten 8 Tage sind wir mit schwerem Gepaeck durch die tiefe Wildnis Tasmaniens gewandert. Vorbei an hohen Gipfeln, grossen Seen, dichten Regenwaeldern und wunderschoenen Landschaften. Insgesamt haben wir ca. 130km zurueckgelegt und 5 Gipfel (alle um die 1500 Meter hoch) bestiegen. Darunter befand sich auch der hoechste Berg Tasmaniens, Mt. Ossa mit 1617m Hoehe.

Die Landschaft Tasmaniens befand sich dabei stetig im Wandel. Teilweise hatte man das Gefuehl sich einer afrikanischen Steppe zu befinden, spaeter befand man sich ploetzlich im einem patagonischen Regenwald und am Ende des Tages befand man sich in einer eher steinigen und alpinen Region.

Ja wir durften sogar Schnee hier in Tasmanien erleben. Also gibt es in Australien sogar Orte an denen es Schnee im australischen Sommer gibt. Waer haette das Gedacht!

Unterwegs ist uns auch alles moegliche an Getier ueber den Weg gelaufen. So durften wir an einem Tag mit insgesamt 5 Tigersnakes Bekanntschaft machen. Das gute am Overland Track ist das man sich nicht merken muss welche Schlangen giftig sind da alle Schlangen giftig sind :-) Wir haben aber auch nettere Tiere gesehen wie einen Wombat, Echidna, Wallbies und Kangaroos.

Am Anfang war der Rucksack mit dem Essen fuer 10 Tage (wir planten urspruenglich mehr) doch recht schwer aber nach den ersten Tagen wurde es leichter und man gewoehnte sich mehr und mehr an das Rucksack tragen. Der Overland Track hat eine Hauptroute auf der man mit dem grossen Rucksack hauptsaechlich von Huette zu Huette wandert und die Strecke zuruecklegt. Von der Hauptroute aus starten viele Sidetracks ab zu den Gipfeln, Seen und Wasserfaellen. Fuer die Sidetracks laesst man seinen Rucksack aber da und wandert nur mit leichten Gepaeck. Die Gipfelbesteigungen waeren mit schwerem Rucksack auch nur sehr schwer zu meistern da diese erfordern das man ein wenig klettert. Manchmal ging es schon sehr steil bergauf. Hoehenangst ist da eher fehl am Platz :-) Dafuer wird man am Ende aber auch mit einer traumhaften Aussicht belohnt! Wir hatten auch jede Menge Glueck mit dem Wetter. Wir hatten nur einen Nachmittag schlechtes Wetter und sonst meist Sonnenschein. Das ist sehr untypisch fuer den Overland Track welcher eigentlich eher fuer jede Menge Regen bekannt ist. Das schlechte Wetter war aber auch irgendwie passend da uns ein Regen/Schnee Sturm genau dann erwischte als wir dabei waren den hoechsten Berg Tasmaniens zu erklimmen. Hat aber alles gut geklappt und das ganze noch etwas abenteuerlicher gestaltet!

Ein ausfuehrlicher Bericht ueber den Overland Track folgt wahrscheinlich wenn ich wieder da bin, mehr Zeit habe und einen eigenen Computer. Die Moeglichkeiten hier im Internetcafe sind doch ein wenig eingeschraenkt! Wir bleiben noch bis zum 24. November hier in Tasmanien und danach geht es ab nach Neuseeland!

Bilder gibt es hoffentlich die Tage. Hab hier leider keine Moeglichkeit die hochzuladen!

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Springbreak – Australien Roadtrip

Sonntag, 4. Oktober 2009 | Autor: Jens

Springbreak - Queensland Roadtrip

Springbreak - Queensland Roadtrip

Letzte Woche hatten wir “Springbreak“. Springbreak sind die Frühlingsferien! Diese haben wir natürlich genutzt um uns Australien bzw. einen Teil des Staates Queensland anzugucken! Man darf in Australien die Entfernungen wirklich nicht unterschätzen! Wir haben fast 2000km in den 10 Tagen zurückgelegt und haben nur einen Bruchteil des östlichen Teils Australiens durchstreift! Aber wir hatten eine tolle Zeit und haben jede Menge Abenteuer erlebt!

Australien ist Flächenmäßig auch fast so groß wie die USA und größer als Europa wenn man Russland weglässt. Australien ist das sechst größte Land der Erde und zugleich der kleinste Kontinent. Allerdings ist die Bevölkerungsdichte von Australien sehr gering. Hier leben nur 21 Millionen Menschen, in Deutschland leben 82 Millionen. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 2,7 Einwohner pro km² in Australien und einer Bevölkerungsdichte von 230 Einwohnern pro km² in Deutschland!

Das haben wir auf unserer Reise auch gespürt, denn diese führte uns unter anderen an den Rand des australischen Outbacks. Aber ganz der Reihe nach…

Gestartet sind wir in Brisbane mit unserem Mitsubishi Outlander 4×4. Von Brisbane ging es 300km in Richtung Nordostküste nach Hervey Bay. Am nächsten Tag beladeten wir unseren Landrover Defender um mit diesem die größte Sandinsel der Welt, “Fraser Island“, zu erkunden. Dort gibt es keine Straßen und man kann nur mit einem Geländewagen fahren. Nach 3 Tagen auf Fraser ging es weiter an der Küste entlang, weitere 250km nördlich zum Eurimbula National Park welcher am Strand gelegen war. Nach 2 Nächten begann der letzte Teil unserer Reise welcher uns 500km westlich ins Landesinnere führte. Es ging zur Carnarvon Gorge. Dies ist ein großer National Park welcher sich in Mitten einer atemberaumbenden Schluchtenlandschaft befindet. Dort verbrachten wir 6 Tage und 4 Nächte und wanderten viele Kilometer und erklommen jede Menge Höhenmeter. Ich werde in den nächsten Tagen ausführlich zu den einzelnen Abschnitten unserer Reise berichten und auch viele weitere Bilder hochladen! Ein kleinen Vorgeschmack geben euch schon mal ein paar ausgewählte Bilder und auf der Karte könnt ihr unsere Route verfolgen.

Nachtrag: In den National Parks kostet es nur 5$ pro Nacht zu Zelten. Sprich wir haben für 10 Tage Übernachtung nur 50$ bezahlt was 30 Euro entspricht ;-)


Springbreak – Roadtrip auf einer größeren Karte anzeigen

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Mount Barney National Park

Montag, 7. September 2009 | Autor: Jens

Mount Barney

Mount Barney

More Pictures here: “Mount Barney Bushwalking Pictures“!

Letztes Wochenende waren wir wandern und campen im Mount Barney National Park! Unsere Wanderung war eine der besten die ich bisher gemacht habe! Die Ausblicke waren fantastisch, die Wanderwege waren abenteuerlich und der Aufstieg war eine Herausforderung! Wir waren Thomas (Freund aus Deutschland), Aurelien (Franzose) und ich. Die Bilder haben diesmal auch “Bildunterschriften”!

Der Mount Barney National Park ist ein sehr naturbelassener National Park. Mount Barney ist ein 1359 Meter hoher Berg und ist damit der dritt größte Berg Queenslands. Er gilt als einer der beeindruckendsten Abschnitte des “Scenic Rims” (großer Gebirgszug in Queensland). Dieser Park hat hauptsächlich anspruchsvolle Wanderwege.

Wir sind am Freitag angekommen und haben erstmal unser Zeltlager im Nationalpark aufgebaut. Danach haben wir zum Aufwärmen erstmal eine vierstündige Wanderung durch den Eukalyptuswald gemacht. Unser Ziel waren die “lower portals” womit eine portalartige Schlucht durch die der Logan River fließt gemeint ist. Wieder am Zeltlager angekommen, haben wir ersteinmal gut gegessen und dann noch ein oder zwei Gläser (Becher) Wein genossen.

Am nächsten Morgen klingelte dann auch schon der Wecker um 6 Uhr da wir uns möglichst früh auf unsere große Wanderung begeben wollten. Das ist auch sehr wichtig da es schon gegen 18 Uhr dunkel ist und unsere Wanderung für ca. 10 Stunden ausgelegt war. Unser Ziel war diesmal der Gipfel des Mount Barney! Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht auf welch atemberaubende Wanderung wir uns begeben werden! Und das war diese in jeder Hinsicht. Die Aussicht als auch der Aufstieg raubten uns wahrhaftig den Atem!

Unser Weg war ein “Class 5″ Track. Das bedeutet das die Wege nicht gekennzeichnet sind und auch nicht gewartet werden. Die Wege sind teilweise bessere Trampelpfade manchmal aber auch nicht von natürlichen Wasserkanälen zu unterscheiden. Manchmal kann man sie auch garnicht erkennen. Vieleicht endet der Weg plötzlich vor einer Felswand. Was dann? Naja, diese klettert man einfach mal hoch, sucht sich seinen Pfad durchs dahinter liegende Dickicht und mit etwas Glück trifft man irgendwann wieder auf etwas das einem Pfad ähnelt! Man muss unbedingt immer die Augen aufhalten und sollte sich gut orientieren können. Ohne Karte sollte man auf keinen Fall losziehen! Wir hatten unsere beiden GPS-Geräte mit der topographischen Karte dabei. Der Aufstieg war wesentlich steiler als der Abstieg. Stellenweise mussten wir die Wände wirklich horizontal hochklettern. Das war so ziemlich das Maximum was man ohne Kletterausrüstung machen kann. Auf dem Gipfel waren wir froh noch ein paar andere Wanderer zu treffen welche uns einen anderen Weg runter erklärten. Denn runterklettern ist sehr viel schwieriger als rauf… Trotzdem war der Weg runter nicht weniger spannend da der Pfad ein schwerer zu erkennen war. Es ist uns oft passiert das wir nach dem Pfad ausschauh hielten und manchmal hat jeder von uns einen anderen Pfad entdeckt, aber nur einer war der “echte” Pfad. Außerdem war das ganze ein Rennen gegen die Zeit denn im Dunkeln wäre der Abstieg doch recht gefährlich gewesen. Ihr könnt ja mal versuchen auf den Bildern den Pfad zu finden! Der Abstieg führte dann auch in einen Regenwald. Es ist erstaunlich wie sehr sich die Umgebung in einem kleinen Gebiet unterscheiden kann. Es variierte von Steppe über Eukalyptuswald bis hinzum Regenwald. Auf unserer Wanderung haben wir noch zwei Schätze (Geocaches) gefunden. Nach exakt 10 Stunden kamen wir wieder in unserem Lager an! Mir hat das Essen und das Bier selten so gut geschmeckt wie nach dieser anstrengenden Tour!

Auf unseren Wanderungen haben wir jeden Menge Tiere gesehen. So sahen wir Wallabys (kleine Kängerus) mit Babys im Beutel, eine große Schlange, kleine Eidechsen, große Eidechsen (Waranähnlich),  viele Vögel und vieles kleineres Getier…

Am Sonntag haben wir nur noch eine kurze Flussbettwanderung gemacht, haben in “Rockpools” gebadet und haben uns ein wenig in der Sonne von der Wanderung des Vortages ausgeruht! Am Nachmittag ging es dann wieder ab nach Brisbane! Ein unvergessliches Wochenende! Hier gibt es die Bilder vom Mount Barney!

Unser GPS Track der Bergbesteigung:

Elevation Profile
GPS Track Mount Barney

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Bushwalk in Australien

Sonntag, 26. Juli 2009 | Autor: Jens

Bushwalk in Australia - For more Pictures scroll down!

Bushwalk in Australia - For more Pictures scroll down!

Heute haben wir einen Bushwalk im Lamington National Park gemacht! Was ist ein “Bushwalk“? Ein Bushwalk ist eine Wanderung durch den tiefen subtropischen Regenwald Australiens! (Ich glaub die Australier nennen jede Wanderung durch jegliche Art von Wald “Bushwalk ;-) ) Heute morgen haben wir uns ein Auto gemietet und dann ging es 2 Stunden in Richtung süden. Die Autofahrt an sich war schon ein Erlebnis! Wieso? Naja hier herrscht linksverkehr, sprich alle Autos fahren links und nicht rechts. Dementsprechen sind alle Vorfahrtsregeln auf den Kopf gestellt, das Lenkrad ist auf der falschen Seite, der Blinker ist rechts und nicht links und wenn man rückwärts fährt muss man sicht nach links umdrehen. Echt ein komisches Gefühl! Thomas ist hin gefahren und ich bin zurück gefahren. Hat aber eigentlich ganz gut geklappt aber man muss sich echt ganz schön konzentrieren!

Irgendwann sind wir dann aber doch gut im “Lamington National Park” angekommen. Der Park gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO und ist der größte subtropische Urwald Australiens!  Dort haben wir dann zwei Wanderungen gemacht. Zum einen den “Cave Circuit” welcher durch den tiefen Dschungel an großen Höhlen und Steinwänden vorbeigeführt hat. Danach haben wir erstmal unsere selbstgemachten Sandwiches gegessen und sind dann weiter gezogen. Unser nächstes Ziel war ein Wanderweg welcher uns auch durch den Urwald zu einem Fluss geführt hat. In dem Fluss sollte man besser nicht schwimmen, da dort Aale hausen und diese wohl ganz gerne mal an Badegästen rumknabbern. Aber das Wetter war sowieso nicht zum Baden geeignet… Solche Wanderungen in den National Parks kann ich jedem empfehlen. Ist eigentlich auch leicht selbst zu organisieren. In jedem dieser Parks bekommt man ausführliche Karten über die Wanderwege und bei den “Bushwalks” ist auch für jeden was dabei. So gibt es leichtere Wege bis zu einer Stunde und längere bis zu 8 Stunden. Insgesamt haben wir heute 15 km und 560 Höhenmeter zurückgelegt! Weiter unten findet ihr auch den GPS Track dazu! Nebenbei haben wir auch wieder zwei Geocaches gemacht.

Insgesamt war dies ein sehr schönes Wochenende. Morgen geht unser Studium an der QUT wieder weiter und zwar so richtig! In der zweiten Woche beginnen alle Übungen und damit jede Menge Arbeit… :-)

Elevation Profile
Google-Maps Karte .

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Rheinsteig – Wandern am Rhein

Samstag, 2. Mai 2009 | Autor: Jens

Rheinsteig

Das erste Mai Wochenende haben wir genutzt um wieder einmal auf dem Rheinsteig zu wandern. Der Rheinsteig ist ein “Premium-Wanderweg” welcher sich vorallem durch die tollen Aussichten und die schön angelegten schmalen Pfade auszeichnet, das galt auch für diese Strecke. Diesmal führte uns unsere Rheinsteig-Tour von Braubach bis Kamp-Bornhofen und am nächsten Tag von Kamp-Bornhofen bis Kestert. Das entspricht insgesamt ca. 36km Wegstrecke, immerhin ca. 1000 Höhenmetern und ist eine sehr schöne Strecke in dem Welterbe des Mittelrheintales.

Um halb 10 begann unsere Wanderung in dem von Fachwerkhäusern und kleinen Gassen geprägten Ort Braubach. Von dort geht es direkt den steilen Berg hinauf zur doch wohl bekannten Marksburg. Die Marksburg ist die einzige Burg am Mittelrhein welche nie zerstört wurde. Die Marksburg ist weltweit bekannt. Wir trafen auch eine asiatische Reisegruppe von ca. 30 Personen welche eifrig Fotos von dieser Sehenswürdigkeit machten. ;-)

Weiter ging es dann immer den Rhein entlang. Berg auf und Berg ab, wie es sich für einen Steig gehört. Vorbei an schön blühenden Rapsfeldern, durch dichte grüne Eichenwälder und vorbei an vielen kleinen Burgen wird einem auf dieser Strecke jede Menge Natur und Abwechselung geboten. Um diese Jahreszeit macht das Wandern besonderst viel Spaß, es ist weder zu warm noch zu kalt und die Natur ist in ihrer schönsten Blüte.

Am Nachmittag des ersten Tages kehrten wir in Kamp-Bornhofen in eine Gaststätte nahe der Rheinpromenade ein und füllten unsere Bäuche bei einem netten Italiäner. Am Abend schlugen wir unsere Zelte kurz hinter Kamp-Bornhofen am Rande des Rheinsteiges auf. Von dort hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf Kamp-Bornhofen, den Rhein und die über den dahintergelegenen Hügeln untergehende Sonne. Dieses eine von vielen schönen Panoramen genossen wir mit einer Flasche Wein.

Am nächsten Morgen sind wir auf dem Weg nach Kestert an den “feindlichen Brüdern” vorbeigekommen. “Feindliche Brüder” bezieht sich auf eine Sage die sich mit den zwei direkt beieinanderliegenden Burgen Sterrenberg und Liebenstein beschäftigt.  Eine kurze Rast haben in der Burg Liebenstein gemacht, welches noch bewohnt ist und als Hotel sowie Restaurant genutzt wird. Von hier hatte man eine tolle Aussicht auf das Rheintal.

Gegen 13 Uhr waren wir dann an unserem Ziel in Kestert angekommen und durften feststellen das die Bahnen doch nur sehr unregelmäßig fahren also entschlossen wir uns zurück nach Braubach zu trempen und das Auto zu holen. Nach einigen Fehlversuchen hat uns dann auch eine nette junge Frau mitgenommen. Diese erzählte uns auch von einem Klettersteig nahe Boppard was sicher unser nächstes Ziel sein wird…

Rheinsteig

Rheinsteig - Bildergalerie

Für die Bildergalerie und den GPS-Track der Rheinsteig Wanderung bitte auf “weiter” klicken.

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Norwegen – Mit Ryanair ins verschneite Mittelgebirge

Mittwoch, 22. April 2009 | Autor: Jens

norwegen-wideHier gibt schon ein paar Bilder zu sehen!

Anfang März fanden ich und noch 4 weitere Freunde, bei Ryanair, einen Flug nach Norwegen für unglaublich günstige 2 Cent pro Ryanair Flug.  Hinzu kamen nur 84€ da wir 2x Hauptgepäck hinzu gebucht haben und die 30€ Parkplatzgebühr am Ryanair Flughafen in Frankfurt/Hahn. Aber 23€ pro Person sind immer noch sehr günstig für einen Flug. ;-) Mit Ryanair fliegt man in Norwegen nach Oslo, naja eigentlich nach Sandefjord.

Also machten wir uns Ende März für 5 Tage auf nach Norwegen. Der Flughafen von Ryanair befindet sich in Sandefjord welches ca. 150 km südlich von Oslo liegt. Wir haben uns direkt nach der Ankunft weiter mit dem Zug auf den Weg Richtung Skollenborg, einem kleine Ort nahe Kongsberg, gemacht. Dort kamen wir am Abend an und wurden sehr freundlich von unserer “Gastfamilie” am Bahnhof abgeholt. Wir entschieden uns in einer der Hütten bei www.hamremoen.no zu übernachten. Wir hatten 5 Betten und eine eigene Kochecke für nur 12€ pro Person.  Dort war es zwar relativ abgelegen aber sehr schön und günstig.  Dies entsprach perfekt unserem Ziel zu wandern, die Ruhe zu genießen und Norwegen von seiner natürlichen Seite kennen zu lernen!

Das haben wir auch gemacht: Wir haben 2 Wanderungen in der direkten Umgebung gemacht. Eine kürzere, wobei wir keine Schneeschuhe hatten und damit die kurze Wanderung zu einer meiner anstrengensten wurde aber auch zu einer der Schönsten. Außerdem hatten wir auf dieser Tour eine der coolste Schneeballschlachten überhaupt! Mittags haben wir jeweils den MSR-Multi-Fuel Kocher ausgepackt und eine leckere Suppe gezaubert! Die zweite Wanderung war ca. 18km lang und führte uns den sehr steilen Berg auf ca. 600m Höhe hinauf. Der Weg war teilweise so steil das wir auf unserem Hintern wieder runter rutschen konnten! Oben angekommen erwartete uns ein großer, zugefrorener und mit ca. 1 Meter Schnee bedeckter See. Von hier oben konnte man ein wunderschönes Panorama bewundern! Geplant haben wir die Wanderungen mit der lokalen Wanderkarte, unseren GPS-Geräten und natürlich den Tips von Alex dem Vermieter unserer Hütte!

Den letzten Tag vor dem Abflug haben wir noch in Sandefjord bei ein paar Couchsurfern übernachtet welche uns sehr freundlich aufgenommen haben und mit welchen wir am Abend eine klasse Party gefeiert haben!

Wir konnten nur einen kurzen aber wirklich lohnenswerten Eindruck von Norwegen bekommen! Das war ein toller Kurztrip nach Norwegen mit Ryanair. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Hier gibt schon ein paar Bilder zu sehen!

Auf “weiter” klicken umd den GPS-Track unserer Wanderungen zu sehen.

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